Drucken

steve_heinrich_2012

Steve Henrich ist neuer Frauenfußballkoordinator

(Siehe nachstehenden Artikel des Gäuboten vom 16.2.2012)

Damit haben Abteilungsleiter Rainer Braun und Markus Rühle als Sportlicher Leiter die Lücke geschlossen, die der berufsbedingte Abgang von Ottmar Schneider Ende des vergangenen Jahres gerissen hatte (wir berichteten).


Der Herrenberger Henrich durchlief beim VfL alle Jugendteams, musste aufgrund von Knieproblemen die Kickstiefel aber schon früh an den Nagel hängen. Über seine beiden Söhne, mittlerweile in der D- und C-Jugend aktiv, kam er vor zwei Jahren wieder mit dem VfL in Berührung, coachte die männliche CII-Jugend. Als die B-Mädchen im Sommer vergangenen Jahres nach einem Übungsleiter suchten, erklärte sich Henrich spontan bereit, in den Mädchenbereich zu wechseln. Da anfangs nur neun Spielerinnen zur Verfügung standen, klapperte Henrich (GB-Foto: gb) die Herrenberger Schulen ab und traf am Andreas-Gymnasium auf eine fußballbegeisterte Lehrerin. Binnen kurzer Zeit und mit weiteren Schule-Verein-Kooperationen, in der der VfL den Klassen die Plätze und das Equipment (Tore, Bälle und so weiter) zur Verfügung stellte, konnte Henrich das Personal im B-Mädchenalter auf 18 Spielerinnen aufstocken. Früh wurden Braun und Rühle auf den umtriebigen Coach aufmerksam. Rainer Braun: "Er ist der ideale Mann, um den weiblichen Jugend- mit dem Aktivenbereich der Frauen weiter zu verzahnen."

Eine große Aufgabe steht Henrich bei den Landesliga-Frauen bevor. Denn die Abteilungsleitung hat beschlossen, Trainer Andreas Wagner abzulösen. Rühle: "Wir wollen ihn aber weiterhin im Verein behalten und ihm eine Aufgabe im männlichen Jugendbereich anbieten." Wagner hält sich allerdings bedeckt: "Klar ist, dass ich zusammen mit Steffen Blaich, der die zweite Mannschaft betreut, die Runde noch voll durchziehen werde. Wir haben die feste Absicht, uns mit dem Klassenerhalt in der Landesliga zu verabschieden." Mit der Nachfolgefrage will Henrich "schnell zu Potte kommen". Denn einige ältere Spielerinnen hatten schon geäußert, am Ende der Runde aufhören zu wollen. Henrich will sie noch umstimmen: "Es ist für den VfL unumgänglich, dass er weiterhin mit zwei Aktivenmannschaften am Spielbetrieb teilnimmt. Man kann ja nicht von unten herauf die Spielerinnen ausbilden und steht dann beim Übergang in den Aktivenbereich nur mit einer Mannschaft da. Wie soll das gehen, wenn man da 25 bis 30 Spielerinnen zur Verfügung hat?"-asg-